Prepaid Karten Vergleich

Wer einen Mobilfunkvertrag möchte, steht vor der Entscheidung, ob er einen Festvertrag oder einen Prepaidvertrag auswählen soll. Oftmals wählen die Verbraucher einen Festvertrag, den sie eigentlich nicht benötigen würden, um so ein moderneres Mobilfunkgerät zu erhalten. Denn grundsätzlich eignet sich ein Vertrag mit Laufzeit nur für all diejenigen, die der Gruppe der Vieltelefonierer angehören. Für alle andere ist eine Prepaid Karte sicherlich die bessere Alternative.

Prepaid – erst bezahlen, dann telefonieren

Einer der größten Vorteile an Prepaid dürfte sicherlich sein, dass hier eine volle Kostenkontrolle besteht. Denn zuerst muss die Karte mit einem bestimmten Betrag aufgeladen werden, bevor sie genutzt werden kann. Dazu stehen in der Regel verschiedene Aufladbeträge zur Verfügung, aus denen gewählt werden kann. Das Guthaben kann frei für Telefonate oder SMS verwendet werden. Bei modernen Mobilgeräten ist es darüber hinaus möglich, damit MMS zu versenden oder das Internet zu nutzen. Ist die Aufladung verbraucht, sind lediglich noch Notrufe mit dem Handy möglich. Vor allem bei Jugendlichen hat sich die Prepaid Karte bewährt, denn gerade sie sind es, die sich durch übermäßig hohe Telefonrechnungen von mehreren Hundert Euro verschuldet haben. Darüber hinaus fallen für diese Variante keine monatlichen Grundgebühren sowie kein Mindestumsatz an. Dieser Aspekt gestaltet sich vor allem für die Wenigtelefonierer als sehr günstig.

Nachteile der Prepaid Variante

Jedoch bietet diese Alternative auch Nachteile. Ist das Guthaben aufgebraucht, ist es nicht mehr möglich, das Gerät in vollem Umfang zu nutzen. Es lassen sich noch eingehende Anrufe tätigen oder SMS beziehungsweise MMS empfangen. Erst nach einer Aufladung ist eine ungehinderte Nutzung wieder möglich. In der Regel bieten die Mobilfunkanbieter sowie Tankstellen die Möglichkeit, eine Aufladungskarte erwerben zu können. Sind die Geschäfte jedoch geschlossen oder nicht ungehindert erreichbar, muss die Aufladung der Karte zunächst ausbleiben. Ebenso werden bei den Prepaidverträgen wesentlich weniger subventionierte Handys angeboten. In der Regel handelt es sich dabei häufig um Mobilfunkgeräte, die bereits im Vorjahr oder noch etwas früher auf den Markt gekommen sind. Wer sich für das absolut neueste Modell interessiert, wird dies extra anschaffen müssen.

Bei einem Wechsel die eigene Nummer mitnehmen

Selbst, wer einen Festvertrag besitzt, der nicht verlängert werden soll, kann zu einem Prepaid Tarif wechseln und hat dabei noch die Möglichkeit, seine bisherige Nummer mitnehmen zu können. Zahlreiche Anbieter honorieren dies mit einem Extrabonus. Dazu erhält er eine entsprechende Prepaid Karte, auf der seine Nummer hinterlegt ist. Bevor der Wechsel jedoch stattfinden kann, sollte ein Tarifvergleich aller Mobilfunkanbieter stattfinden. Dazu lässt sich der kostenlose Vergleich nutzen, der einen guten Aufschluss über die Preisunterschiede sowie den Leistungsumfang gibt. Die Konkurrenz auf dem Markt der Prepaid Karten ist in den letzten Jahren enorm angewachsen, so dass zum Teil außerordentlich günstige Minutenpreise erhältlich sind. Allerdings sollten vorab die individuellen Wünsche festgelegt werden, damit die Variante ausgewählt wird, die auch wirklich zum eigenen Nutzungsverhalten passt. Denn vielfach werden Leistungen angeboten, die nicht benötigt werden. Beim Vergleich ist auf günstige Minutentarife sowie auf das angebotene Startguthaben zu achten. Sehr empfehlenswert sind Mobilfunkanbieter, die während des Nutzungsverhaltens die Möglichkeit eröffnen, zusätzliche Optionen hinzuzubuchen oder auch wieder abzuwählen.